Biografie

Dr. Reinhard Gagel

Studium Schulmusik ab WS 75/76 an der Musikhochschule Köln, Hauptfach Klavier bei Prof. Roswitha Gediga-Glombitza;
Studium der Germanistik (Zweitfach) an der Universität zu Köln.  1. Staatsprüfung 1980 im Fach: Musik, Lehramt Sek. II

Nach Abschluß des 1. Staatsexamens Musik Instrumentalpädagogikstudium mit Hauptfach Klavier. Abschlussprüfung im November 1981 Schriftliche Hausarbeit mit dem  Thema: „Kann man Lernen lehren?
Kritik des außerschulischen Musikunterrichts und mögliche Alternativen“

Ab 1982 im Rahmen des Zivildienstes musikalisch-theatrale Projekte mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten.

1984-85 Aufbaustudium Musiktherapie an der Musikhochschule Aachen, später an der Universität Witten/ Herdecke.
Musiktherapeutische Praxis nach der Methode von Nordoff/Robbins. Abschlußprüfung 1985

Von 1987 – 1999  Leiter des musikpraktischen Unterrichts am Musikgymnasium, Köln und Leiter der Regionalschule Köln-Süd der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln.  

1997 Gründung des „Theater Pianoforte“ (zusammen mit Gitta Martens) als eigener Produktionsstätte für Theaterprojekte, Performance und Musikprojekte.   Inszenierungen und theatrale Projekte rund um den französischen Komponisten Erik Satie.
Daraus hervorgegangene Musik-Ensembles sind ThePianoforteEnsemble, ThePianoforteTrio und Ensemble Foliafolie.  Konzeption und Durchführung von Projekten mit diesen Ensembles, Konzerttourneen, Rundfunkkonzerte und Aufnahmen,
CD-Produktionen. Künstlerische Praxis als Pianist, Improvisator und Komponist von Theatermusik.

Seit 1999 als Leiter des Fachbereichs Musiktheorie, Improvisation, Komposition und Medien (MIMKO)
an der Rheinischen Musikschule, Köln tätig.

Von 2002 – 2007 künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Makromusik“ im Museum für Angewandte Kunst, Köln. Konzeption von Konzerten für  „intelligente Unterhaltung“, d.i. Konfrontation von Musikerinnen und Musik verschiedener Stilrichtungen
in komponierten Programmen.

Ständiger Lehrbeauftragter für das Ensemblefach „musikalische Kommunikation“ und „Didaktik der Improvisation“
am Institut für Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien.

Leitung des Schulprojektes Improvisation bei der Musiktriennale Köln 2007.

Leitung des Schulprojektes „KlangKörper“  beim Festival „KlangKörper. Neue Musik und Gender“ in Köln 2008.

Abschluss der Dissertation „Der schöpferische Moment – Improvisation als soziale Kunst“  Grundlagen für den künstlerischen und didaktischen Umgang mit dem Unerhörten“ an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien
mit der Note „sehr gut“ im Juni 2008.

Lektor und Dozent beim Modellversuch „Neue Kammermusik an Musikschulen“ des Verbandes deutscher Musikschulen (VDM). Dozent für Musik und Theater an der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung.

Leitung des Schulprojekt beim Forum Neue Musik "Südamerika" des Deutschlandfunk,  Köln 2009

Teilnahme an Kursen bei Bettina Skryptchak und Dieter Schnebel in Boswil, Schweiz  und  mit György Kurtág
bei den Wiener Tagen für Zeitgenössische Klaviermusik.

Seit Oktober 2010 Vorsitzender des Ring für Gruppenimprovisation e.V., Berlin

2010 – 2012 Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Quo vadis, Teufelsgeiger?“
an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien

Seit Mai 2012 bin ich künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exploratorium Berlin (www.exploratorium-berlin.de)
und als Musiker, Forscher und bildender Künstler in Berlin, Köln und Wien.


Home / Startseite